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Brillenglasmaterialien

Material, Gewicht und Dicke der Gläser verständlich erklärt.

Brillengläser

Kunststoff oder Mineralglas?

Kunststoffgläser sind leicht und bei Bruch widerstandsfähiger. Deshalb sind sie für viele Alltags-, Sport- und Kinderbrillen eine gute Wahl. Mineralgläser sind von Natur aus kratzbeständiger, bringen aber meist mehr Gewicht mit. Eine pauschal beste Lösung gibt es nicht: Sehstärke, Fassung, Einsatz und gewünschter Tragekomfort entscheiden.

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Was bedeutet der Brechungsindex?

Der Brechungsindex beschreibt, wie stark ein Material Licht ablenkt. Bei derselben Sehstärke können höher brechende Gläser dünner gefertigt werden: etwa mit einem Index von 1,6 statt 1,5 oder bei stärkeren Korrekturen mit 1,67 beziehungsweise 1,74. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Brille besonders leicht wird. Gewicht und Glasdicke hängen auch vom Material sowie von Form, Größe und Zentrierung der Fassung ab. Wir zeigen Ihnen an Ihrer Wunschfassung, welcher Unterschied für Sie tatsächlich sichtbar und spürbar ist.

Wie beeinflusst die Fassung die Glasdicke?

Größe und Form der Fassung beeinflussen das fertige Glas. Bei Kurzsichtigkeit sind Brillengläser am Rand dicker als in der Mitte. Eine große Fassung kann diese Randdicke stärker sichtbar machen. Bei Weitsichtigkeit liegt die größte Dicke dagegen eher in der Mitte. Deshalb betrachten wir Glas und Fassung zusammen, statt allein einen möglichst hohen Brechungsindex zu empfehlen.​

Auch die Position der Gläser vor Ihren Augen zählt. Wir messen, wo Sie durch die gewählte Fassung schauen, und berücksichtigen das bei der Zentrierung. So lässt sich einschätzen, welche Materialstärke für Ihre Sehstärke und Ihr Modell sinnvoll ist – und welche Kombination optisch und beim Tragen überzeugt.

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